Wetter Aussichten: Wind, Schnee, Föhn – alles dabei

Seit dieser Woche herrscht endlich wieder Erleichterung in den Ski Gebieten da es endlich eine Ladung Naturschnee gegeben hat. Auch die vermehrten Regen und Schneefälle im Tal haben der Natur gut getan.
Wie geht es nun weiter? und vor allem (das will zu dieser Zeit ja fast jeder wissen) wie sieht es an Weihnachten aus?

In den kommenden Tagen bleibt es wechselhaft mit Sonne und Wolken. Dabei kann es am Montag Abend noch einmal regnen und in höheren Lagen fällt auch etwas Schnee.
Am Dienstag und Mittwoch stellt sich dann eine Südwestströmung ein mit dieser wir unter Föhneinfluss kommen. Dabei macht sich ein großer Tiefdruckkomplex der nördlich von Irland und England liegt auf den Weg zu uns. Gegen Mittwoch Abend können bereits erste Regenschauer aufziehen.

Ab Donnerstag wird es dann wieder deutlich kälter. Wiederholt wird es zu Schauern kommen die sich auch an den Alpen länger stauen können. Dabei sollte zumindest aus aktueller Sicht spätestens gegen Abend in allen Lagen der Niederschlag als Schnee fallen. Oberhalb 500 bis 700m könnten durchaus 5 bis 15cm Neuschnee fallen.
Auch der Wind wird wieder auffrischen, vor allem in höheren Lagen.
Am Freitag zieht dann vom Atlantik her über die Nordsee ein Orkantief welches je nach genauer Zugrichtung auch uns stürmisches Wetter bringen könnten. Die genaue Lage des Tiefs ist noch etwas unsicher, somit auch die genauen Wetteraussichten für diesen Zeitraum.

Die Tage danach bleibt es wechselhaft wobei es immer wieder zu Schauern kommen kann. Die Schneefallgrenze wird dabei vorraussichtlich zwischen 400 und 700m pendeln.
Ein vorsichtiger Blick nach vorne zeigt durchaus dauerhaft winterliches Wetter in unserer Region. Wenn auch nicht unbedingt mit großen, sondern eher kleinen Schneefällen.

Und wie sieht es nun mit Weihnachten aus?
Nun, da wo zum 4ten Advents Wochenende und auch die Tage danach Schnee fällt sieht es erst einmal gar nicht soo schlecht aus mit weißen Weihnachten. Doch bis Weihnachten kann noch viel passieren. Aus aktueller Sicht würde typischerweise sich um die Weihnachtstage herum eine eher milde Strömung einstellen diese aber nicht unbedingt für grüne Weihnachten sorgen muss. Denn dabei kann es durchaus wieder zu einer Inversionswetterlage kommen mit kalten Temperaturen im Tal. Das wäre zwar für die Skigebiete nicht so gut doch könnte sich so der Schnee auch an Weihnachten halten.
Doch als konstruktive Wetterseite werden wir erst ab dem kommenden Wochenende eine genaue Vorhersage für Weihnachten schreiben. Bis dahin kann sich noch einiges ändern.

Spannung zu Nikolaus? Wettertrend mit Sturmtief

Ein schöner und langer Herbst geht bald zu Ende.

Noch hält das Warten an, bis sich wieder mehr beim Wetter tut. Vor allem auch die Skigebiete bei uns bräuchten langsam mal eine Ladung echten Schnee. Doch wie sieht es nun aus?

Die kommenden Tage
Erst einmal bleibt uns der neue Hochdruck weiterhin erhalten. Dazu bleibt es auch mild. Gegen Wochenmitte dürften ein bisschen mehr Wolken durchziehen. Alles in allem bleibt es aber noch recht ruhig.
Richtung Wochenende war in den Vorhersageläufen bereits schon öfters ein Tief welches uns Schnee bis in die Täler gebracht hätte. Doch aktuell scheint der Hochdruck noch zu gewinnen. Ob es somit bereits am Wochenende schon zu einer Front kommt bleibt noch offen.

Trend zu Nikolaus

Quelle: www.wetterzentrale.de

Richtung Nikolaus sieht es aktuell relativ spannend aus. Doch jeder Leser sollte sich bewusst sein, dass wir hier bereits weit über dem Zeitraum hinaus sind, in welchem man halbwegs sichere Vorhersagen machen kann. Somit ist das ein Eindruck was uns bevorstehen könnte. Doch in ein paar Tagen kann es auch wieder ganz anders aussehen.
Geht es also nach dem aktuellen Modelllauf des Amerikanischen Wettermodels GFS, dann würde am 5. Dezember ein Sturm/Orkantief mit seinem Kern an die deutsche Nordseeküste ziehen. Zum Teil wird ein Kerndruck von gerade einmal 948 hpa gerechnet. Auf der Vorhersagekarte (rechts) sieht man anhand der nahe beinander liegenden Isobaren (weiße Linien) dass ein großes Luftdruck Gefälle vorhanden ist. Das würde zu einem starken Sturm in Norddeutschland führen. Auch bei uns an den Alpen und vor allem auf den Bergen würde es stürmen. Mit diesem kräftigen Tief würde nachfolgend die Temperatur auf 1500m auf -3 bis -5°C sinken und es würde bis in die Täler herab schneien. Wie ergiebig der Niederschlag ausfallen würde ist jedoch erst recht noch unklar.
Auch das europäische Modell ECMWF sieht eine ähnliche Position des Tiefs, jedoch etwas verzögert erst zu Nikolaus. Auch Schnee und stürmisches Wetter wären im Programm. Jedoch bei weitem nicht so heftig.
Die Erfahrung sagt dass solche heftigen Wetterkarten sich meist doch wieder relativieren. Doch die Möglichkeit ist gegeben.
Wir halten euch natürlich auf dem laufenden.
Zusammenfassend kann man also sagen dass ab dem kommenden Wochenende zumindest in den Bergen die Wahrscheinlichkeit auf Schnee steigt.

Wie war das Wetter vor einem Jahr?

Quelle: www.wetter3.de

Nach wie vor ist kein Schnee in Sicht. An vielen Ecken trübt der Dauernebel und trotz leichter Umstellung bleibt das Wetter noch relativ langweilig.
Was kann man dagegen am besten tun?
Genau, sich nicht mit dem Wetter von heute oder morgen, sondern dem Wetter der Vergangenheit beschäftigen. In diesem Fall geht es um das Wetter vor genau einem Jahr.
Denn letzten Herbst gab es um den 25. November rum dass was wir zurzeit sehnlichst erwarten: Schnee!
Es war noch nicht der große Schnee, doch es war mehr als kein Schnee. ;)
Damals gab es einen schönen Trog über Europa (Karte rechts oben) mit Kaltluft und einem schönen Tief.
Doch bevor es diesen Wintereinbruch im letzten Jahr gab, hatte der November durchaus Ähnlichkeiten mit dem diesjährigen November. Oft gab es Nebel und um die Monatsmitte schafften die Temperaturen es mit Föhn sogar auf zweistellige Höchstwerte. Doch es gab auf den Monat verteilt dann doch des öfteren Niederschlag, gerade in der zweiten Novemberhälfte.
Nun, dieses Jahr spannt uns das Wetter noch auf die Folter. Bis zum ersten richtigen Schnee (mal abgesehen vom leichten Nebelschneefall) müssen wir wohl noch etwas warten. Doch das muss nichts schlechtes heißen für den kommenden Winter, im Gegenteil. Viele gute Winter haben erst im laufe des Dezembers begonnen und der große Schnee kommt ohnehin meistens erst im Januar oder Februar.

Zum Abschluss noch ein Foto vom Watzmann bei Berchtesgaden vom 27.11.2010:

Auf den letzten Drücker doch noch Niederschlag?

Das Tief welches am Freitag Deutschland streift, über das wir vor ein paar Tagen schon berichtet haben wird nun wie vermutet unser Wetter im Süden von Deutschland kaum beeinflussen. Wahrscheinlich bekommt nur der Norden von Deutschland dabei Niederschlag ab, denn das Tief zieht nach aktuellen Karten noch nördlicher als erwartet.
Der Hochdruck von Spanien her zieht sich wahrscheinlich weit nach Europa rein bis über die Alpen und verbindet sich mit einem Hoch in Südosteuropa.
Aufgrund der anhaltenden Inversionslage bleibt es aber oftmals recht kühl, gerade unter dem Nebel.

Noch Niederschlag im November?
Doch so wie es aktuell aussieht schafft es dann doch eine kleine Front aus dem Tiefdruck-Komplex der sich über Skandinavien bildet bis zu den Alpen vorzudringen. In diesem Fall würde es in der Nacht vom Sonntag auf Montag zu etwas Niederschlag kommen. Die Schneefallgrenze ist dabei aktuell noch nicht genau vorherzusagen. Doch auf den Bergen würde es auf jeden Fall “etwas” schneien. Die Sache an sich ist aber immer noch etwas unsicher. So kann es am Ende auch gar keinen Niederschlag geben. Die aktuelle Vorhersage seht ihr auf der Karte rechts oben.

Ein kleiner Blick nach vorne:
Man sieht deutlich dass bald 3 große Tiefdruck Gebiete den Norden Europas bestimmen. Wir liegen dabei vorerst im Zwischenbereich von Tiefdruck und Hochdruck. jedoch auf Dauer könnten diese Tiefs auch weiter nach Europa reinschwenken und würden den groß erwarteten Schnee bringen. Doch wir wollen niemandem falsche Hoffnungen machen. Bis wir euch einen großen Wintereinbruch vorhersagen können, müssen wir einfach abwarten bis das auch wirklich auf den Karten in absehbarer Zeit zu sehen ist.

Nun bleibt es erst einmal spannend ob der November komplett trocken zu Ende geht oder nicht. Bis dahin, einen schönen ersten Advent!

Wann kommt die Wetteränderung? – Aussichten

Vorhersage für Freitag 25.11.2011

Heute konnte man ein weiteres Mal in diesem endlos schönen Herbst die Sonne und das gute Wetter genießen. Lediglich die Temperaturen erinnern einen dann doch daran, dass der Winter bald kommt. Doch wann kommt er denn nun?

Erst einmal stellt sich die Frage, wann sich überhaupt etwas an der eingefahrenen Hochdrucklage ändert. Es deutet alles darauf hin, dass der Hochdruck sich in der zweiten Wochenhälfte der kommenden Woche abschwächt und ein kräftiges Tief vom Nordatlantik Richtung Nordsee ziehen wird. Doch bereits ein neues Hoch über Spanien drückt dagegen. Demnach liegen wir wahrscheinlich nur am Rande des Tiefs und bekommen dementsprechend “vorerst” wenig “Wetter” ab. Ein bisschen Regen könnte es geben, auch zeitweise sollte es etwas windig werden.

Ob sich dann am Wochenende der Hochdruck von Spanien her durchsetzt oder doch dass Tiefdruckwetter aus Nordwest ist noch etwas unsicher. Doch sollte das Tief kräftig nach Deutschland durchgreifen, dann könnt es doch Schnee auf den Bergen und vereinzelt im Tal geben. Ein richtig dicker Wintereinbruch ist jedenfalls derzeit noch nicht in Sicht. Aber das kann sich dann im Dezember schon bald ändern.
Wie es um den Monatswechsel dann wirklich aussehen könnte berichten wir in der kommenden Woche.
Zum Abschluss noch 3 Fotos von heute am Waginger See.


Wann kommt der Winter, wie werden die kommenden Tage?

Schon seit Wochen sind wir in den Bergen von andauernden Hochdruck- oder Föhnlagen verwöhnt, die uns durchwegs sehr viel Sonne und zum Teil auch sehr warme Temperaturen gebracht haben. Mitlerweile ist es zwar deutlich kühler geworden, doch auf den Bergen ist es immer noch durchwegs sonnig und aufgrund der Inversion auch wärmer als in den Tälern.
Leider schafft es der Nebel nun auch immer wieder sich in den Bergtälern zu halten. Doch dieser Zustand sollte die kommenden Tage je nach Windrichtung und Position unseres Hochs variieren. Mal gibt es den Nebel nur im Alpenvorland und mal wandert er weiter in die Alpen rein. Mit dem Nebel bleibt es dann auch sehr kühl, zum Teil nur bei knapp über 0°C. Doch da wo sich der Nebel auflöst und vor allem auf den Bergen, gibt es zum Teil noch 4 bis 7°C.
Dieses Wetter bleibt uns noch viele Tage erhalten.

Quelle: www.wetterzentrale.de

Doch so langsam zeichnet sich eine Wetterveränderung Richtung ende November ab. Auf der Karte links seht ihr mehrere

Modellläufe des Wettermodels GFS die ab dem 23./25. November einen Temperaturrückgang andeuten. Auch leichte Niederschlags-Signale sind zu sehen. Vor allem wenn die  Temperatur auf 850hpa Höhe (etwa 1500m Seehöhe) auf -4 bis -6°C fällt, dann könnte es bis in die Täler auch Schnee geben. Doch da es doch noch etwas hin ist, ist das nur ein erster Hinweis, dass sich so langsam eine Wetteränderung abzeichnet. Doch genaueres hierzu, gibt es dann in ein paar Tagen hier im Blog.