Ein sehr beliebtes Wanderziel im Chiemgau ist das Sonntagshorn. Mit 1961m ist es der höchste Berg der Chiemgauer Alpen. Den leichteren Aufstieg hat man vom Heutal aus bei Unken in Österreich. Von dort wandert man zuerst über Forstwege zu den Hochalmen auf rund 1400m. Danach geht es erst durch Almwiesen und dann in Serpentinen hoch bis zum Gipfel. Von dort aus hat man einen riesigen Panoramablick in alle Richtungen. Bei gutem Wetter sieht man die Hohen Tauern, die Zillertaler Alpen, das Kaisergebirge, die Berchtesgadener Alpen, natürlich auch die Chiemgauer Alpen und viele mehr. Weitere Informationen findet ihr hier.
Für einen kleinen Vorgeschmack nun ein paar Fotos meiner gestrigen Tour zum Sonntagshorn.
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Wanderung zur Haaralm und Haaralmschneid auf 1594m
Ein weiteres mal haben wir Traumwetter im Berchtesgadener Land und dem Chiemgau. Wieder einmal perfekt zum wandern. Diesmal ging es auf die Haaralm und anschließend noch auf den Gipfel. Ein bisschen kühler mit Frost am morgen war es jedoch.
So war gegen Mittag im Tal auf 700m noch Frost an schattigen stellen (siehe Fotos).
Nachdem ersten Teil der größtenteils im Wald zu laufen ist kommt man dann ab 1000m so langsam aus dem Wald heraus, die Haaralm beginnt dann etwa ab 1200m, von hier hat man bereits einen traumhaften Blick. Von dort kann man über eine große waldfreie Fläche zum Gipfel laufen der auf 1594m liegt. Hier hat man einen schönen Blick auf den Hochfelln, dem Rauschberg, Zwiesel und weit nach Österreich hinein. Auch den Chiemsee sieht man. Doch überzeugt euch selbst, hier ein paar Fotos von der Wanderung:
Wer demnächst auch eine Wanderung im Chiemgau plant, der hat mit der Karte von Chiemgau Tourismus einen guten Helfer an der Seite. ![]()
http://maps.chiemgau-tourismus.de/
Ein paar Winterimpressionen und Daten
Wiederholt kam es am Freitag und Samstag zu Schauern und Regen/Schneefallgebieten. Vor allem die üblichen Verdächtigen bekamen dabei am meißten Niederschlag ab, so fielen in Marktschellenberg von Freitag Nacht bis heute rund 110 Liter Regen auf den Quadratmeter und auf der Winklmoosalm satte 150 Liter (Quelle hnd.bayern.de). Vor allem auf den Bergen ist natürlich ein Großteil des Niederschlages als Schnee gefallen. Auf der Webcam rechts sieht man die Hindenburghütte bei Reit im Winkl im Chiemgau und auf der linken Seite ein Webcambild vom Watzmann Haus von heute.
Dank der Wetterbesserung hatte man heute auch vom Alpenvorland eine gute Sicht auf die schneebedeckten Berge. Auch die Sonne hat sich wieder ein bisschen blicken lassen. Doch es wehte ein kalter Wind. Gerade da wo es kommende Nacht Wolken- und Nebelfrei bleibt ist mit dem ersten Frost zu rechnen, teils kann das Thermometer sogar deutlich unter 0°C fallen. Doch wie schon hier erwähnt wird es bald wieder milder, samt starkem Tauwetter auf den Bergen.
Wanderung im Heutal bei Unken
Gestern habe ich noch einmal das wunderbare Altweibersommer Wetter genutzt und hab mich auf zu einer Wanderung im Heutal gemacht. Im Heutal stehen einem viele Wanderwege zur verfügung. Wer absolute Ruhe sucht ist hier genau richtig. Vom Hochtal “Heutal” auf rund 1000m hat man viele Möglichkeiten. Im Norden geht es zum 1961m hohen Sonntagshorn, welches der höchste Berg der Chiemgauer Alpen ist. Richtung Westen kann man zur Winklmoosalm wandern. Auch sonst stehen weitere Gipfel und Almen als Ziele zur Verfügung.
Ich habe eine etwas kleinere Wanderung gemacht. Erst ging es zur Herbstalm. Danach ging es noch weiter richtung Winklmoosalm und dann in einer Runde über das Heutal Skigebiet wieder zurück.
Hier wie immer ein paar Fotos für euch:
Gollinger Wasserfall und Bluntausee
Ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel unweit vom Berchtesgadener Land ist der Gollinger Wasserfall und der Bluntausee, bzw. das Bluntautal. Der Ausgangsort ist Golling an der Salzach, dieser liegt etwas 11km südlich von Hallein. Wer sich den Wasserfall nicht nur von unten ansehen möchte der muss zwar etwas steiler hinauf, jedoch ist es nur eine sehr kurze Wanderung.
Im Bluntautal hingegen kann man schon deutlich länger spazieren oder wandern. Anfangs ist es eher ein großer Spazierweg entlang der Torrener Aache. Doch umso tiefer man in das Bluntautal hinein geht umsomehr stehen einem viele Wanderrouten zur Verfügung.
Das ganze Tal verläuft südlich des Hohen Gölls (2500m).
Hier ein kleiner Einblick in diese wunderbare Natur:
Wanderung zum Wappachkopf/Dötzenkopf & Kirche St. Pankraz
Das anhaltend schöne Altweibersommer Wetter ist zurzeit Ideal für Wanderungen. Eine kleine aber sehr schöne Wanderung führt zum Wappachkopf (ca. 800m) und wer möchte kann noch weiter hoch zum Dötzenkopf (1001m) laufen. Beide Gipfel sind Vorberge des Predigtstuhls und sind die niedrigsten Gipfel des Lattengebirges.
Gestern bin ich diese Wanderung gelaufen und ich möchte euch den schönen Blick auf Bad Reichenhall von dort oben nicht vorenthalten.
Ein paar Bilder sind auch von der St. Pankraz Kirche bei Karlstein im Südwesten von Reichenhall.
Rossfeld im Winter
Ein sehr beliebtes Ausflugsziel im Berchtesgadener Land ist die Rossfeldpanorama Straße. Südöstlich von Berchtesgaden gelegen ist sie die höchste Straße die es in Deutschland gibt. Bis auf 1500m geht es hinauf. Neben einem kleinen Skigebiet gibt es auch dort viele Wandermöglichkeiten und einen fantastischen Rundumausblick! Weitere Informationen bekommt ihr auf der Website: http://www.rossfeldpanoramastrasse.de
Hier ein paar Fotos aus dem Winter 2010 im Februar:
Der Gaisberg im Winter über einem Nebelmeer
Der 1288m hohe Gaisberg ist zu jeder Jahreszeit gut mit dem Auto erreichbar, so hat man auch an kalten Wintertagen die Möglichkeit ohne große Mühe einen wunderbaren Ausblick zu genießen.
Nach tagelangem “Dauer Hochnebel” hat mich dann die Lust gepackt über den Dingen zu stehen und endlich mal aus dem Nebel rauszukommen. Der Gaisberg war an diesem Tag rund 100m über dem Hochnebel. Somit hatte man ein traumhaftes Nebelmeer vor sich.
Hier die Fotos:
Im Sommer ist der Gaisberg übrigens ebenso schön, wenn es nicht gerade ein Gewitter gibt, denn der Gaisberg ist ein Blitzmagnet, weitere Infos darüber gibt es hier:
http://www.bgl-wetter.de/blog/der-gaisberg-ein-blitzmagnet-in-europa/



