Weihnachtsausflug auf den Haunsberg bei Salzburg

Wer einen schönen Ausblick bei uns haben möchte muss gar nicht unbedingt auf die hohen Berge. Sondern gerade die kleinen Berge die sich noch nördlich der Alpen finden sind es die einen wunderbaren Blick liefern.
So ist neben dem Hochberg im Chiemgau und dem Högl im BGL der Haunsberg nördlich von Salzburg ein Ziel für eine kleine Wanderung oder einen Spaziergang mit Panoramablick. Der Berg ist größtenteils bewaldet und ist am höchsten Punkt 835m hoch. Auf dem Berg gibt es einen schönen Panoramaweg, der zwar oft im Wald ist doch kommt man immer wieder an Stellen wo man definitiv einen tollen Blick hat.
Für die Wetterfreunde unter uns findet man außerdem das Wetterradar der Austrocontrol Salzburg auf dem Berg.
Ein paar weitere Infos zum Haunsberg findet ihr auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Haunsberg

Und nun wie immer ein paar Fotos.
Schnee gab es übrigens trotz der 800m kaum noch. Gegenüber dem direkten Alpenrand und den Alpentälern fehlt hier einfach der große Niederschlagsstau.
Das Bild mit dem Sonnenuntergang wurde nicht am Haunsberg sondern am Waginger See gemacht.

Stauniederschläge an den Alpen

Ob Sommer oder Winter, wir hören es immer wieder im Wetterbericht „in Staulagen sind auch deutlich höhere Niederschlagsmengen zu erwarten“. Doch wieso ist das so?
 Gerade bei uns im BGL und im Chiemgau kommt es oft vor, dass es zu deutlich größeren Regen oder Schneemengen kommt als im Rest des Landes.
 Wir stellen uns vor von Nordwest zieht eine Kaltfront nach Bayern. Aufgrund dessen hebt sich die Luft und steigt auf, dabei kondensiert die Luft sobald sie den Taupunkt erreicht hat. Wenn die Wolken dick genug sind gibt es Regen. Zieht dieser Regen nun an die Berge passiert folgendes: Durch die Orografie an den Bergen steigt noch mehr Luft auf als im Flachland. Dadurch werden die Wolken die unmittelbar am Berg sind noch „voller“ und somit gibt es stärkere und auch länger andauernde Niederschläge.
 Manchmal ist der Alpenstau bis weit ins Vorland zu spüren. So gibt es in allen Alpenlandkreisen bei uns mehr Niederschlag als bereits in den Landkreisen nördlich davon.
 Jedoch die größten Stauniederschläge finden direkt an den Alpen, bzw. sogar ein bisschen in den Alpen statt. So ist im Berchtesgadener Land meist der Ort Marktschellenberg der Spitzenreiter wenn es um Stauniederschläge geht. Da kommt es schon einmal vor, dass in 24h 100 Liter Regen dort fallen, während beispielsweise in Freilassing gerade einmal 30 Liter Regen gefallen sind.
 Auch im Chiemgau gibt es Orte die oft vorne dabei sind wenn es um viel Niederschlag geht. So sind es meist Inzell, Ruhpolding, die Winklmoosalm und Reit im Winkl. Doch der absolute Spitzenreiter ist hier oft die Wetterstation in Aschau-Stein. Diese liegt zwischen Aschau und Sachrang in einem engen Tal, ebenso wie auch Marktschellenberg.
Die besten Staulagen bei uns sind übrigens oft die, die hohe Berge im Südosten haben, denn meistens kommen die Niederschläge aus West, Nord-West und dem Norden.

Herbstausflug nach Maria Gern

Ein sehr beliebtes Ziel im Berchtesgadener Land ist Maria Gern. Vor allem die Wallfahrtskirche ist sehr bekannt. Der Ort ist ein kleines Bergdorf auf rund 750 bis 900m mit ungefähr 400 Einwohnern.
Aus dem Tal heraus hat man einen idyllischen Blick auf den Watzmann im Südwesten und Richtung norden auf den Untersberg/Hochthron. Maria Gern ist außerdem Ausgangspunkt für viele Wanderwege, vor allem zur Kneifelspitze.
Wenn man von der Kirche aus Richtung Kneifelspitze läuft, kommt man zu einem schönen Aussichtspunkt auf rund 800m mit einem wunderbaren Blick auf Berchtesgaden, dem Hohen Göll, Jenner, Watzmann, Hochkalter und Co.
Leider waren heute aufgrund der Tageszeit (Nachmittag) die Fotobedingungen nicht ganz so gut, da man richtung Watzmann ins Gegenlicht guckt.
Dennoch habe ich noch 3 Fotos von heute beigefügt. Vor allem der Blick auf den Untersberg in Hintergern war traumhaft!

Teisenberg Wanderung an einem föhnigen Herbsttag

Der 1333m hohe Teisenberg ist ein sehr beliebter Wanderberg in den Chiemgauer Alpen. Er liegt genau im Grenzbereich zwischen dem Berchtesgadener Land und dem Chiemgau und ist der nördlichste 1000er der Deutschen Alpen. Zu begehen ist er von vielen Seiten, so kann man von Anger, Teisendorf, Inzell, Neukirchen und Siegsdorf/Hammer auf den Teisenberg bzw. zur Stoißer Alm wandern. Die Blicke reichen vom Chiemsee, über das Kaisergebirge, die Chiemgauer Alpen, die BGLer Alpen weit bis in die Salzburger Alpen. Gerade gestern, an einem föhnigen Herbsttag hat man dabei eine wunderbare Sicht. Auch die Temperaturen waren dadurch noch sehr angenehm zum wandern!
Doch nun zum wichtigsten Teil, die Fotos. ; )
Da ich erst am Nachmittag oben war und wir bereits Winterzeit haben, ergab sich beim runter wandern bereits eine leichte (Vor-)Abendstimmung.

Wanderung zur Zwieselalm (1386m)

Gestern am Samstag ging es auf den Zwiesel bei Bad Reichenhall. Um genau zu sein ging es auf die Zwiesel Alm, oder auch Zwieselhaus genannt. Nebenan steht das Kaiser-Wilhelm-Haus. Die Alm ist ein beliebtes Wanderziel im Berchtesgadener Land, jedoch gehört sie noch zu den Chiemgauer Alpen. Man hat aber einen wunderbaren Blick in die Berchtesgadener Alpen. Je nach Ausgangspunkt erreicht man das Zwieselhaus nach 1,5 bis 3 Stunden. Die Wanderwege führen meist durch Wald. Von der Alm hat man dann einen großartigen Blick in das Bad Reichenhaller Tal und die umliegende Bergwelt. Von dort aus kann man nun auf den Zwiesel (1782m) oder den Zenokopf (1756m) wandern. Auch eine Überschreitung zum Hochstaufen ist möglich.
Weitere Infos zur Zwieselalm könnt ihr auf wikipedia nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zwieselalm_%28Bad_Reichenhall%29

Und hier wie immer ein paar Fotos inklusive Panorama:

Wanderung zum Sonntagshorn mit Panoramablick!

Ein sehr beliebtes Wanderziel im Chiemgau ist das Sonntagshorn. Mit 1961m ist es der höchste Berg der Chiemgauer Alpen. Den leichteren Aufstieg hat man vom Heutal aus bei Unken in Österreich. Von dort wandert man zuerst über Forstwege zu den Hochalmen auf rund 1400m. Danach geht es erst durch Almwiesen und dann in Serpentinen hoch bis zum Gipfel. Von dort aus hat man einen riesigen Panoramablick in alle Richtungen. Bei gutem Wetter sieht man die Hohen Tauern, die Zillertaler Alpen, das Kaisergebirge, die Berchtesgadener Alpen, natürlich auch die Chiemgauer Alpen und viele mehr. Weitere Informationen findet ihr hier.
Für einen kleinen Vorgeschmack nun ein paar Fotos meiner gestrigen Tour zum Sonntagshorn.

Wanderung zur Haaralm und Haaralmschneid auf 1594m

Ein weiteres mal haben wir Traumwetter im Berchtesgadener Land und dem Chiemgau. Wieder einmal perfekt zum wandern. Diesmal ging es auf die Haaralm und anschließend noch auf den Gipfel. Ein bisschen kühler mit Frost am morgen war es jedoch. So war gegen Mittag im Tal auf 700m noch Frost an schattigen stellen (siehe Fotos). Nachdem ersten Teil der größtenteils im Wald zu laufen ist kommt man dann ab 1000m so langsam aus dem Wald heraus, die Haaralm beginnt dann etwa ab 1200m, von hier hat man bereits einen traumhaften Blick. Von dort kann man über eine große waldfreie Fläche zum Gipfel laufen der auf 1594m liegt. Von dort hat man einen schönen Blick auf den Hochfelln, dem Rauschberg, Zwiesel und weit nach Österreich hinein. Auch den Chiemsee sieht man. Doch überzeugt euch selbst, hier ein paar Fotos von der Wanderung:

Wer demnächst auch eine Wanderung im Chiemgau plant, der hat mit der Karte von Chiemgau Tourismus einen guten Helfer an der Seite. ;)
http://maps.chiemgau-tourismus.de/

Ein paar Winterimpressionen und Daten

Quelle: www.hindenburghuette.de

Wiederholt kam es am Freitag und Samstag zu Schauern und Regen/Schneefallgebieten. Vor allem die üblichen Verdächtigen bekamen dabei am meißten Niederschlag ab, so fielen in Marktschellenberg von Freitag Nacht bis heute rund 110 Liter Regen auf den Quadratmeter und auf der Winklmoosalm satte 150 Liter (Quelle hnd.bayern.de). Vor allem auf den Bergen ist natürlich ein Großteil des Niederschlages als Schnee gefallen. Auf der Webcam rechts sieht man die Hindenburghütte bei Reit im Winkl im Chiemgau und auf der linken Seite ein Webcambild vom Watzmann Haus von heute.

Dank der Wetterbesserung hatte man heute auch vom Alpenvorland eine gute Sicht auf die schneebedeckten Berge. Auch die Sonne hat sich wieder ein bisschen blicken lassen. Doch es wehte ein kalter Wind. Gerade da wo es kommende Nacht Wolken- und Nebelfrei bleibt ist mit dem ersten Frost zu rechnen, teils kann das Thermometer sogar deutlich unter 0°C fallen. Doch wie schon hier erwähnt wird es bald wieder milder, samt starkem Tauwetter auf den Bergen.